Mangfallgebirge - Blick vom Wallberg in Richtung Ost-Nordost bis Südost: Chiemsee (links im Hintergrund), Tal der Weißen Valepp (mittig), Schinder (rechts)

Ostflanke des Breitenstein Der Wendelstein (1838 m)
Das Mangfallgebirge
Das Mangfallgebirge ist der östlichste Teil der Bayerischen Voralpen, die ihrerseits zu den Nördlichen Kalkalpen gehören. Namensgebend ist die Mangfall, die über ihre Zuflüsse Rottach, Weißach, Schlierach und Leitzach große Teile des Gebiets entwässert und ein wichtiges Trinkwasserreservoir für München bildet.
Die Gebirgsregion ist im Westen durch das Isartal und im Osten durch das Inntal, sowie im Süden durch die Brandenberger Alpen (den Rofan), bzw. durch die österreichische Staatsgrenze begrenzt. Nördlich des Mangfallgebirges schließt sich das Alpenvorland an.
Das Mangfallgebirge wird in die Tegernseer Berge (von der Isar bis zur Linie Tegernsee−Rottach−Weiße Valepp), Schlierseer Berge (bis zum Leitzachtal) und die Wendelsteingruppe (zwischen Leitzachtal, Ursprungstal und Inntal) unterteilt.
Der höchste Gipfel des Mangfallgebirges ist die Rotwand mit 1,884 m ü. NN, einer der beliebtesten Münchener Hausberge. Der Wendelstein liegt wenige Kilometer weiter nordöstlich der Rotwand, ist jedoch von ihr durch ein Tal getrennt. Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Brünnstein.
Die Gipfel des Mangfallgebirges:
Rotwand (1.884 m), Landkreis Miesbach
Großer Traithen (1.852 m), Landkreis Rosenheim
Wendelstein (1.838 m), Landkreis Rosenheim
Risserkogel (1.826 m), Landkreis Miesbach
Ruchenköpfe (1.805 m), Landkreis Miesbach
Plankenstein (Berg) (1.768 m), Landkreis Miesbach
Brecherspitz (1.683 m), Landkreis Miesbach
Brünnstein (1.619 m), Landkreis Rosenheim