Birkenstein

Der Ortsteil Birkenstein der Gemeinde Fischbachau im Landkreis Miesbach (Oberbayern) am Westhang des Breitensteins (1622 m) ist geprägt durch die Wallfahrtskapelle Maria Birkenstein des Kirchengestalters Hans Mayr und durch das zugehörige Kloster. Die Innenausstattung der Kapelle zeigt sich im prachtvollen bayerischen Rokoko. Eine erste kleine Kapelle von 1673 wurde 1710 durch den heutigen Neubau ersetzt. In den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts stiftete der Münchner Fabrikant Lankensperger die Mittel zur Errichtung eines Priesterhauses, des Klosters der Armen Schulschwestern und einer Priesterstelle.

Von Birkenstein aus starten die Bergtouren auf den Breitenstein, mit Kesselalm (1275 m) - Hubertushütte (1585 m) - Bockstein (1612 m) - Bucheralm (1292 m) und auf den Wendelstein (1883 m), dem höchsten Gipfel des Wendelstein-Massivs. Er bietet eine prächtige Aussicht ins Bayerische Alpenvorland und ist vom Sattel des Weges zwischen Birkenstein und Geitau mit seinem markanten Gipfel und der felsigen Westflanke gut zu sehen. Zwischen den Tälern von Leitzach und Inn gelegen wurde der Berg schon früh durch die Wendelstein-Zahnradbahn und später folgend durch die Wendelstein-Seilbahn erschlossen. Am Nordhang entspringt der Jenbach, der vor seiner Mündung in die Mangfall auch Kalten genannt wird.