Bitte auf das jeweilige Bild klicken
Please click on picture
Cliccate sulla foto per favore
S'il vous plaît cliquer sur foto
Fischbachau - Blick von Süd-Ost Blick von Nord-West
Wir leben in Fischbachau-Birkenstein, einer Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Miesbach mit den Ortsteilen , Birkenstein, Hammer, Hagnberg, Aurach, Elbach, Auerberg, Hundham Schwarzenberg und Wörnsmühl. Fischbachau liegt im weitläufigen Tal der Leitzach, am Fuß des Breitensteins. Orte in der Umgebung sind Miesbach, Rosenheim, Bayerischzell, Kufstein/Tirol, Irschenberg und Bad Aibling. Die Landeshauptstadt München ist 60 km entfernt. im Ortsteil Hammer, 2,5 km vom Ortskern entfernt, befindet sich ein Bahnhof der Oberland-Bahn, die Fischbachau mit München verbindet. Linienbusverbindungen gibt es nach Miesbach.
Fischbachau wird erstmalig in der Freisinger Liber commutationum et traditionum um 1078/1080 erwähnt. 1096 bis 1100 entstand die alte Pfarrkirche St. Martin. Sie war bis zur Säkularisation 1803 Propstei der Abtei Scheyern und ist die älteste romanische Basilika Oberbayerns.Die heutige Gemeinde Fischbachau entstand im Jahre 1811. Im Zuge der Gebietsreform von 1976 bildeten Fischbachau, Hundham und Wörnsmühl die Gesamtgemeinde Fischbachau. Der oberhalb gelegene Ortsteil Birkenstein ist weithin als Wallfahrtsort bekannt.Zu den Kulturgütern und Sehenswürdigkeiten der Gemeinde zählen u.a. das St. Martinsmünster (Ende 11. Jahrhundert, um 1700 umgestaltet), die Friedhofskirche Mariä Schutz (1087 erbaut), die ehemalige Propstei (Kloster), die Birkensteiner Wallfahrtskapelle (Freilichtaltar), die Elbacher Pfarrkirche St. Andreas mit der Friedhofskirche Hl. Blut und dem Pfarrhof, die Hundhamer Leonhardikapelle, die Wörnsmühler Dreifaltigkeitskirche.
Der Ortsteil Birkenstein am Westhang des Breitensteins (1622 m) ist geprägt durch die Wallfahrtskapelle Maria Birkenstein des Kirchengestalters Hans Mayr und durch das zugehörige Kloster. Die Innenausstattung der Kapelle zeigt sich im prachtvollen bayerischen Rokoko. Eine erste kleine Kapelle von 1673 wurde 1710 durch den heutigen Neubau ersetzt. In den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts stiftete der Münchner Fabrikant Lankensperger die Mittel zur Errichtung eines Priesterhauses, des Klosters der Armen Schulschwestern und einer Priesterstelle.
Von Birkenstein aus starten die Bergtouren auf den Breitenstein, mit Kesselalm (1275 m) - Hubertushütte (1585 m) - Bockstein (1612 m) - Bucheralm (1292 m) und auf den Wendelstein (1883 m), dem höchsten Gipfel des Wendelstein-Massivs. Er bietet eine prächtige Aussicht ins Bayerische Alpenvorland und ist vom Sattel des Weges zwischen Birkenstein und Geitau mit seinem markanten Gipfel und der felsigen Westflanke gut zu sehen. Zwischen den Tälern von Leitzach und Inn gelegen wurde der Berg schon früh durch die Wendelstein-Zahnradbahn und später folgend durch die Wendelstein-Seilbahn erschlossen. Am Nordhang entspringt der Jenbach, der vor seiner Mündung in die Mangfall auch Kalten genannt wird.